Nachlese

 

Damensattel Turnier am Gschwendthof

Am 27. Mai 2001 fand das größte österreichische Damensattel Turnier am Gschwendthof in Maria Anzbach statt. 

Reiterin am Gschwendthof in Maria Anzbach

Die einleitenden Worte hielt der Hausherr Milos Welde bei der Ausstellungseröffnung sowie auch am Beginn des Turniers.

Thema: die kaiserliche Familie, die Herrscher und die Tradition. 

Dr. Georg Kugler, ehemaliger Direktor der Wagenburg, eröffnete die Ausstellung "Die Reitkunst im Damensattel von Sisi bis zur Gegenwart" von Frau Mag. Daniela Kabele

Anfang 19 Jhdt. - unbekannte Herkunft   rechtsitzender Sattel   Symethrischer Sattel

In Österreich geriet leider die Kunst des Reitens im Damensattel für mehr als 50 Jahre in Vergessenheit. Doch am 27. Mai sollte sich alles ändern! 

Bei einem Kaiserwetter sind 1500 Besucher aus dem Inland und Ausland, sogar aus Amerika ist eine Bewunderin dieser Reitweise extra angereist. 

Das Richterkollegium setzte sich aus dem österreichischem Richterpaar Elke und Manfred Krischan, der englischen Lady Landford, dem Vorsitzenden der Interessensgemeinschaft zur Förderung des Damensattelreitens und Sattlermeister der Spanischen Hofreitschule Desmond O´Brien, und dem Hausherrn, mehrfachem Weltmeister und dem bekannten Showman Milos Welde zusammen. 

Ausgeschriebene Bewerbe:

Die Shownummern 

ergänzten das Programm. 

Ein Einspänner mit Hr. Welde und Fr. Mag. Kabele

Die bunten Kostüme der Damen spiegelten die Stimmung des sonnigen Tages wider. 

Mehr als 17 Damen aus ganz Österreich nahmen beim letzten Bewerb, dem Concour d´élégance teil. Es fiel den Richtern schwer sich für eine Dame zu entscheiden, doch fiel die Wahl schlussendlich auf Gisela, eine junge Dame in einem rotem Kostüm. 

Unter den Besuchern befanden sich der derzeitige Leiter der Spanischen Hofreitschule Dr. Werner Pohl, sowie auch sein Vorvorgänger Brigadier Kurt Albrecht. Weiters waren Gäste aus Holland, Sattlermeister für Damensättel aus England und Holland angereist.

Frau Mag. Daniela Kabele wird versuchen diese Ausstellung demnächst zu wiederholen um das Interesse für diese Art des Reitens in Österreich weiter zu steigern und aus dem 50-jährigen Dornröschenschlaf zu wecken.

(Autorin: Mag. Daniela Kabele )